13/10/2017
🏁Tag 12: Wo das Internet zuhause ist
➡️Ein Teil des Internets wohnt in einem Glaswürfel auf dem Science-Campus im Süden Amsterdams. Um die gelben Glasfaserkabel zu besichtigen, durch die unsere Daten jeden Tag fließen, muss ich erst einmal über einen Burgraben und anschließend durch vier Sicherheitsschleusen, inklusive Fingerabdruck-Scan. Wenig später stehe ich bei 26 Grad vor dem Serverraum des "Amsterdam Internet Exchange“ (AMS IX) - dem zweitgrößten Internetknoten der Welt. Im Monaten fließen hier durchschnittlich eine Million Terabyte an Daten durch – größer ist nur der Knoten in Frankfurt.
➡️Im Equinix Datenzentrum, in dem sich der Knoten befindet, haben auch einige Unternehmen ihre Server untergebracht. „Wenn du beispielsweise Netflix bist und dein Kerngeschäft aus Datenübertragung besteht, dann brauchst du eine gute Verbindung und wenig Verzögerung“, sagt Rick Pijpers von Equinix.
➡️Die digitale Infrastruktur in den Niederlanden ist nach Angaben der Europäischen Kommission die Nummer eins in Europa. Zwei Seekabel aus den USA kommen hier an, der Ausbau des Glasfasernetzes ist fortgeschritten. Auch deswegen nennen sich die Niederländer gerne der „Digtialhafen Europas“.