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Peter Feist hat die CSV-Sommerakademie besucht und an einem Workshop über KI teilgenommen(...) Die Enzyklika zur Diskuss...
11/09/2026

Peter Feist hat die CSV-Sommerakademie besucht und an einem Workshop über KI teilgenommen

(...) Die Enzyklika zur Diskussionsgrundlage zu nehmen, hält niemand für niemand abwegig. Da findet das C im Par- teinamen seine Entsprechung. Aber wieso auch nicht mit ihr beginnen: Leo XIV. hat unter anderem geschrieben, Technologie an sich sei „neutral“, doch „das Streben nach Profit darf nicht zu Entscheidungen führen, die systematisch Arbeitsplätze gefährden“. Die Entwicklung von KI müsse reguliert, Beschäftigte, deren Jobs in Gefahr geraten, müssten „geschützt und umgeschult werden“. Die Schule müsse kritisches Denken über KI lehren, die „Wahrheit“ sei vor Falschinformationen zu schützen, die von KI generiert wird. Auch dürfe künstliche Intelligenz allein nicht über den Einsatz von Waffen entscheiden. „Und was wollen wir?“, fragt Françoise Kemp. „Wo wollen wir mehr, wo weniger KI?“ Keine leichte Frage für eine Diskussion, die laut Plan nur anderthalb Stunden dauern soll. Eine Menge Erfahrungen und Ideen werden vorgebracht. Festgehalten wird zum Beispiel, dass in der Medizin KI den Arzt nur unterstüt- zen, ihm aber nicht die Entscheidung abnehmen soll. Ganz ähnlich müssten Wissenschaftler/innen dafür Sorge tragen, dass ihre Forschungsarbeit am Ende tatsächlich von ihnen kommt. Mit Blick auf die junge Generation wird der Pessimismus laut, mit „zu viel KI“ ginge die Fähigkeit verloren, strukturiert zu denken, komplexe Sachverhalte zu verstehen und überhaupt zu lernen. Oder sie werde nicht genug geübt. Mit „cognitive offloading“ gibt es dafür schon den entsprechenden Fachbegriff. Und sollte KI eine Rolle bei Entscheidungen von Gerichten spielen?, fragt ein Diskussionsteilnehmer. Man könnte behaupten, KI könne objektivere Urteile fällen. Doch in Gesetzen steckt Interpretionsspielraum und ein Strafge- richt etwa hat einen Ermessensspielraum. Sodass am Ende auch hier Aufsicht und Entscheidung beim Menschen liegen müssten."

Foto: Olivier Halmes

Luxemburg zieht Hochqualifizierte aus aller Welt an. Sie finden Karrierechancenund Sicherheit – aber finden sie auch den...
11/09/2026

Luxemburg zieht Hochqualifizierte aus aller Welt an. Sie finden Karrierechancen
und Sicherheit – aber finden sie auch den Anschluss?, fragt Stéphanie Majerus in ihrer Reportage über den "Expat Day"

Luxlait hat seinen Stand – Kefir mit Mangogeschmack könn en Neugierige in der prallen Sonne testen. Die Spuerkeess informiert über Bankkonten. Visit Luxembourg verteilt Wanderkarten. Und GridX macht Werbung für verkaufsoffene Sonntage. Man hört Englisch, Portugiesisch, Spanisch, Hindi und Luxemburgisch. Der Expat Day wird seit vier Jahren von der englischsprachigen Luxembourg Times organisiert. Vor dem überdachten Innenhof des Neimënster hängt eine Weltkarte: „Where did your journey start?“, fragt sie. Sticker-Sternchen übersäen ganz Europa. Ein paar versprengte Sternchen kleben auf Nord- und Südamerika. Indien, Sene- gal, Russland, China und Japan sind ebenfalls vertreten. Die zweite Frage lautet: Was brauchen zugezogene Familien am meisten? Die meisten kreuzen „ein Sozialleben“ an, gefolgt von „Leute treffen“.

Tamara aus Tiflis, Georgien, arbeitet seit Juni 2025 als Industrieingenieurin bei Husky. „Ich bin froh, hier zu leben, mein sozialer und kultureller Kalender ist gut gefüllt.“ Zuvor habe sie in einer Kleinstadt in Deutschland gelebt. Über die lokale Facebook-Seite Girls gone international hat sie erste Kontakte geknüpft. Auch Luxemburger kenne sie – etwa über Vereine, die Freiwilligenarbeit organisieren, wie Noël de la Rue. „Ich verstehe die Leute nicht, die sagen, in Luxemburg sei nichts los.“ Vielleicht spielt sie damit auf Reddit-Diskussionen an, einem Internetforum, in dem jeder sich zu jedem erdenklichen The- ma äußern kann. Dort liest man, extrovertierte Partygänger sollten fern bleiben.

Photo: Midhun / Oculus iii Viewography

Bernard Thomas sur la sortie du backlash climatiqueEn mai 2019, le mouvement pour le climat avait atteint une masse crit...
11/09/2026

Bernard Thomas sur la sortie du backlash climatique

En mai 2019, le mouvement pour le climat avait atteint une masse critique : 15 000 lycéens étaient descendus dans la rue. Une deuxième journée de grève, prévue pour avril 2020, a dû être annulée. Le confinement venait d’être décrété, arrêtant net le mouvement de jeunesse. À la rentrée 2021, alors que le pays sortait peu à peu de la pandémie, seulement 2 500 jeunes suivaient encore l’appel à la grève. Les cadres de Fridays for Future s’apprê- taient, eux, à partir pour l’université. Deux ans plus t**d, le revenant politique Luc Frieden menait campagne pour un « Klimapolitik déi net nervt ».

« On se situe à la fin d’une spirale négative et au début d’une spirale positive », espère Raymond Klein, passé de Woxx à l’ASTM en mars 2024. Sans grandes mobilisations, estime-t-il, les arguments présentés par les ONG « beandrocken d’Politik net sou extra-staark ». Les dernières éditions des « Earth Marches », les manifestations annuelles pour le climat, ont rassemblé quelques centaines de participants. Peut-être parce qu’en matière climatique, le gouvernement CSV-DP ne fait pas vraiment figure de bête noire. Malgré la campagne CSV, on continue grosso modo à suivre le chemin tracé par Gambia II. Sans zèle ni créativité, mais sans rupture non plus. Ce jeudi sur Radio 100,7, le ministre de l’Environnement, Serge Wilmes (CSV), a aligné les éléments de langage comme un mauvais commercial : « d’Leit mathuelen » ; « Loscht maachen op Verännerungen » ; « net onnéideg op d’Nerve goen »...

Photo: Sven Becker

Sarah Pepin über den neuesten „Pisa-Schock“Vor 25 Jahren trat er zum ersten Mal ein, der „Pisa-Schock“. Die erste Teilna...
11/09/2026

Sarah Pepin über den neuesten „Pisa-Schock“

Vor 25 Jahren trat er zum ersten Mal ein, der „Pisa-Schock“. Die erste Teilnahme Luxemburgs an der internationalen Stu- die, die Kompetenzen 15-Jähriger in Mathematik, Naturwis- senschaften und Leseverständnis testet und international miteinander vergleicht, erschütterte die Bildungslandschaft. Wie konnten die Resultate nur so niederschmetternd sein? Es muss an den Sprachen liegen, meinten die einen. Nicht alle hätten die Fragestellungen in ihrer Muttersprache oder einer Sprache beantworten können, die sie ausreichend beherrschten. Die Jugendlichen würden dümmer, meinten die anderen. Bildungsungerechtigkeit war bereits damals deutlich ausgeprägt. Heute, ein Vierteljahrhundert später, steht die Luxemburger Gesell- schaft vor dem schlechtesten Ergebnis, das bisher erzielt wurde – obwohl sie mit 248 000 Euro pro Schüler pro Laufbahn weltweit das meiste Geld in die Bildung steckt.

Am dramatischsten ist der Verlust in Mathematik (–25 Punkte seit der letzten Teilnahme 2018) und im Leseverständnis (–27 Punkte); in den Naturwissenschaften fällt Luxemburg um drei Punkte auf 474. Damit liegen die Schüler/innen insgesamt acht Punkte unter dem OECD-Durchschnitt. Flüchtigkeitsfehler durch hastiges Lesen nehmen zu (...)

Foto: Sven Becker

Dat neit Land geet an den DrockVerschidden Artikel fand Dir schonn op eisem SiteFoto: Sven Becker
10/09/2026

Dat neit Land geet an den Drock

Verschidden Artikel fand Dir schonn op eisem Site

Foto: Sven Becker

Dem Rotationsprinzip nach werden Marc Baum und David Wagner nun nach der Hälfte der Legislaturperiode durch die Zweitgew...
07/09/2026

Dem Rotationsprinzip nach werden Marc Baum und David Wagner nun nach der Hälfte der Legislaturperiode durch die Zweitgewählten Gary Diderich und Ana Correia da Veiga ersetzt. Ab dem 14. Oktober obliegt ihnen die Aufgabe, die Arbeit bis zu den nächsten Wahlen weiterzuführen. Das Rotationsprinzip ist umstritten. Es existiert, um die Feminisierung und Verjüngung der Partei durch
den Aufbau von fähigen Politiker/innen voranzutreiben. Und um eine One-Man-Show zu verhindern. Engagiert sind Ana Correia da Veiga und Gary Diderich
schon lange. Ein Doppelporträt der beiden künftigen Parlamentarier von Sarah Pepin

Foto: Sven Becker

Zombiefeuer im Wasserland – ein Ortsbesuch im Hohen Venn zwischen Asche, Bistrot-Gesprächen und politischem ChaosAm 14. ...
07/09/2026

Zombiefeuer im Wasserland – ein Ortsbesuch im Hohen Venn zwischen Asche, Bistrot-Gesprächen und politischem Chaos

Am 14. August stand Corentin 200 Meter von den Feuerausbruch entfernt. Die Kunden der Baraque Michel seien überwiegend ruhig geblieben, nicht wenige fielen in den Modus des Schaulustigen, der gebannt einem Desaster zuschaut – nicht selten mit Bierglas in der Hand. Ähnliches berichtet auch David, Bistro-Besitzer in Botrange. Manche liefen zum Auto, andere ignorierten das Feuer: „Asche fiel auf meine Terrasse. Und ein Tisch fragte, wie es aussehe, ob man noch Nachtisch bestellen könne.“ Den Nachmittag beschreibt er als Telefonkarussell: Kommune, Polizei, Feuerwehr, Regionalverwaltung; die Zuständigkeiten seien nicht klar gewesen. „Die Leute aus der Region hatten seit Wochen Angst vor einem Feuer, und wir dachten deshalb, die Behörden seien auf den Ernstfall vorbereitet. Mais en fait, non, ce n’était pas le cas.“ Er schaut nach links und rechts, um die abwesenden Gemeindeein- wohner anzudeuten, die nun verärgert sind.

Reportage: Stéphanie Majerus
Foto: AFP, John Thys

D'Elise Schmit ass duerch de Garer Quartier flanéiert: De Schiet vun enger Cargolux ziddert iwwert eng Rei gekippte Fëns...
07/09/2026

D'Elise Schmit ass duerch de Garer Quartier flanéiert:

De Schiet vun enger Cargolux ziddert iwwert eng Rei gekippte Fënsteren. Ech héieren se, éiert ech se gesinn. Wierkt d’Gare méi grouss oder méi kleng, wann deen décke Fliger sou no iwwert den Diecher hänkt? Ech si mer net sécher. Eng Avenue
op alle Fall wéi en Zitat. E bësse Groussstad, souguer mat Etikett: d’Paräisser Plaz, bekannt fir hiert iwwerdimensionéiert Toilettenhaischen, hir wwerdimensionéiert Dreckscontaineren an zanter e puer Joer deen ellenste Sprangbuer an der
Stad.

"Revolut se montre de nouveau intéressée par le Luxembourg. Selon les informations du Land, la néobanque britannique env...
04/09/2026

"Revolut se montre de nouveau intéressée par le Luxembourg. Selon les informations du Land, la néobanque britannique envisage d’installer au Grand-Duché ses activités d’échange de cryptoactifs, mais aussi l’affiliation de commerçants (pour les paiements dans les commerces). Plusieurs sources informent que la banque née en 2015, qui a connu depuis une ascension fulgurante, postule à deux licences auprès de la Commission de surveillance du secteur financier (CSSF)."

Une cinquantaine d’autres demandes de licences sont dans les tuyaux, informent plusieurs sources.

L’application Wero a concentré l’attention cette semaine. Mais à l’abri des regards, dans les business centres, s'affairent toute une variété d’acteurs des technologies financières, dans le paiement et les cryptoactifs.

Article: Pierre Sorlut

Photo: Sven Becker
Légende: Le directeur général de la CSSF, Claude Marx, au salon Nexus en 2025

Ministerin Martine Deprez (CSV) im Interview mit Peter Feist über die Finanzen der CNS, die Auseinandersetzungen mit der...
04/09/2026

Ministerin Martine Deprez (CSV) im Interview mit Peter Feist über die Finanzen der CNS, die Auseinandersetzungen mit der AMMD und was sie bis zu den Wahlen vorzeigen möchte

Peter Feist: Vor vier Wochen schrieb die AMMD an ihre Mitglieder, im letzten Treffen mit Ihnen und dem Premier Mitte Juli habe sie drei letzte Angebote gemacht: maximale Aufbesserung der lettres-clés; mehr Freiheiten bei der Berechnung von Zuschlägen für convenances personnelles; Abschaffung der Anti-Kumul-Regeln bei der Abrechnung von Behandlungen.

Martine Deprez: Das waren ihre drei Forderungen. Keine davon hatte etwas mit dem Patienten zu tun. Das ist ein wichtiger Punkt. Mein großes Mantra und das der Regierung lautet, das Angebot näher, schneller und effizienter zum Patienten zu bekommen. So steht es im Koalitionsvertrag. Nichts in diese Richtung schlug die AMMD vor. Ihren drei Forderungen nachzugeben, hätte nicht direkt eine Verbesserung in der Patienten- versorgung mit sich gebracht. Seit Anfang 2025 hat die AMMD einen neuen Verwaltungsrat. Wir merkten relativ bald, dass es ihm vor allem um das geht, was er unter liberaler Medizin versteht.

Photo: Sven Becker

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