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2023.02.15-нд “Монгол герман хэлт уран зохиол хийгээд иргэний мөн чанар” Эрдэм Шинжилгээний хурал МУ Үндэсний Номын Санг...
15/02/2023

2023.02.15-нд “Монгол герман хэлт уран зохиол хийгээд иргэний мөн чанар” Эрдэм Шинжилгээний хурал МУ Үндэсний Номын Сангийн Ерөнхийлөгчийн танхимд эхэллээ (10-17 цаг).
Am 15.Februar 2023 findet die wissenschaftliche Konferenz zu Ehren des Schriftstellers Galsan Tschinag im Präsidentensaal der Staatsbibliotheks statt

23/03/2018
Goldener Sattel von Dschingis Khan auf dem Weg ins Nationale MilitärmuseumMehr als 200 außergewöhnliche Exponate aus dem...
31/01/2017

Goldener Sattel von Dschingis Khan auf dem Weg ins Nationale Militärmuseum

Mehr als 200 außergewöhnliche Exponate aus dem Museum der Inneren Mongolei (Hohhot, China) und anderen Museen treffen in den Niederlanden ein. Die Exponate, darunter ein goldener Sattel, sind Teil der Ausstellung 'Dschingis Khan, ein zu Pferde errichtetes Imperium'. Die Ausstellungsstücke waren noch nie zuvor außerhalb Chinas zu sehen. Das Nationale Militärmuseum ist das erste Museum, das die Stücke ab dem 18. Februar ausstellt.

200 außergewöhnliche Exponate

Mit verschiedensten neuzeitlichen Quellen, digitalen Medien und einigen der seltensten Objekte aus den Museen der Inneren Mongolei erzählt die Ausstellung die Geschichte der Mongolen, wie sie noch nie zuvor erzählt wurde. Der goldene Sattel ist einer von 200 Schätzen aus dem Museum der Inneren Mongolei in Hohhot (China). Diese Artefakte werden zum ersten Mal außerhalb Chinas einer so breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Dschingis Khan, ein zu Pferde errichtetes Imperium

Die Ausstellung erzählt die Geschichte eines der größten zusammenhängenden Reiche unserer Geschichte und beleuchtet den Einfluss, den dieses Reich hatte. Der goldene Sattel ist eines der Hauptexponate der Kollektion. Die Ausstellung dokumentiert das Leben von Dschingis Khan aus militärischer Perspektive.

Die "Genghis"-Ausstellung ist ein Projekt von Nomad Exhibitions in Zusammenarbeit mit dem Museum der Inneren Mongolei und der University of Edinburgh. Die Ausstellung wird am 18. Februar eröffnet und läuft bis zum 27. August.
Quelle: finanznachrichten.de

12/01/2017

Markterkundungsreise für deutsche Unternehmen in die Mongolei

Analysen-, Bio- und Labortechnik vom 23. bis 27. Mai 2017

(BMWi) - Im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms organisiert der OAV – German Asia-Pacific Business Association in Zusammenarbeit mit dem Branchenverband SPECTARIS, Deutscher Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien e.V. eine Markterkundungsreise vom 23. bis 27. Mai 2017 in die Mongolei für deutsche Anbieter von Analysen-, Bio- und Labortechnik.
Bei der Markterkundungsreise handelt es sich um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Das Programm soll kleinen und mittleren Unternehmen, Selbstständigen der gewerblichen Wirtschaft sowie fachbezogenen Freien Berufen und wirtschaftsnahen Dienstleistern mit Geschäftsbetrieb in Deutschland den Einstieg in neue Märkte erleichtern und zu weiteren Erfolgen der Exporttätigkeit führen.
Der Rohstoffreichtum der Mongolei sowie der große Modernisierungsbedarf in allen Bereichen bieten deutschen Unternehmen umfangreiche Marktchancen und ein großes Potenzial für high quality Produkte „Made in Germany“. Vor allem möchte die Mongolei stärker in den Lebensmittelsektor und in den Ausbau von lokalen Wertschöpfungsketten investieren. Kernbereiche sind die Umwelt- und Lebensmittelanalytik sowie die für das Land aufgrund der reichhaltigen Rohstoffe wichtige Bodenanalytik. Relevanter Industriezweig für die Entwicklung dieser Anwendungsfelder ist die Analysen-, Bio- und Labortechnik.
Im Vorfeld der Reise wird den Teilnehmern eine Zielmarktanalyse zur Verfügung gestellt. Bei der Markterkundungsreise werden neben Vorträgen zur wirtschaftlichen Lage sowie zu aktuellen Entwicklungen im Land die Rahmenbedingungen und Marktchancen für deutsche Unternehmer dargestellt. Der Bedarf an Analysen-, Bio- und Labortechnik in dem für die Mongolei wichtigen Bergbausektor sowie in der staatlich geförderten Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie werden genauso betrachtet wie bestehende Kooperationen, Förderinstrumente und die Finanzierungs- und Risikoabsicherung. Rechtliche Rahmenbedingungen und interkulturelle Unterschiede werden in Bezug auf die Mongolei durch Experten näher gebracht. Die Delegation wird bei der Reise die Messe „Expo Mongolia 2017“ besuchen.
Anmeldeschluss ist der 17. März 2017. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt, KMU haben Vorrang vor Großunternehmen.

Seen auf dem Dach der WeltFür die Mongolen ist der Uvs Nuur mehr als nur ein See. Schon bei den Reitern Dschingis Khans ...
12/01/2017

Seen auf dem Dach der Welt
Für die Mongolen ist der Uvs Nuur mehr als nur ein See. Schon bei den Reitern Dschingis Khans galt er als Heimstatt von Geistern und Drachen. Trotz seiner Größe gibt es kein einziges Boot an seinen Ufern. Das größte Gewässer der Mongolei liegt in der nördlichsten Gebirgssenke Zentralasiens. Obwohl rund um diese Senke bis zu 4.000 Meter hohe Berge aufragen, ist sie selbst nahezu eben, und der See ist nirgendwo tiefer als 20 Meter.

Der Uvs Nuur liegt im Nordwesten der Mongolei, direkt an der russischen Grenze und ist weiter als jeder andere See auf der Erde von den Weltmeeren entfernt. Er befindet sich ziemlich genau in der Mitte der asiatischen Landmasse, circa 800 Meter über dem Meeresspiegel. Noch kontinentaler ist das Klima nirgendwo. Kaum ein Gewässer unterliegt extremeren Temperaturschwankungen. So sind im Winter Temperaturen um minus 40 Grad Celsius normal. Es wurden auch schon minus 58 Grad gemessen. Im Sommer erwärmt sich das Uvs-Nuur-Becken und die Temperaturen erreichen Werte von plus 40 Grad Celsius und mehr.

Der Uvs Nuur schafft einzigartige Feuchtgebiete innerhalb der großen Seensenke, die bis in die autonome Republik Tuwa in Russland reicht. „Bei einer Fahrt rund um den See“, schwärmt die Meteorologin Baatar Gantsetseg, „kann man alle Ökosystemtypen Zentralasiens finden: Feuchtgebiete, Wüsten, diverse Steppenformationen und Waldtypen, Flüsse, Süßwasserseen, alpine Lebensräume und ewige Schneefelder“. Die grasbestandenen Gebiete werden seit Jahrtausenden von Nomaden genutzt, die mit ihren Gers, den mongolischen Jurten, hier ihre Sommerlager aufschlagen. Yaks, Kamele, Schafe, Ziegen und natürlich Pferde finden reichlich Nahrung am Ufer des Uvs Nuur.

Sie gehören zu den höchstgelegenen Gewässern der Welt und bilden einzigartige Biotope. Die Dokumentationsreihe „Seen auf dem Dach der Welt“ präsentiert grandiose Landschaften, eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt und befasst sich mit der Rolle, die diese Seen in der Kultur der Bergbewohner spielen.

Film von Stephan Kühnrich

Der Winterwollwarme Boom Saruul Fischer verschwindet fast hinter dem großen silbernen Computerbildschirm. An der Wand hi...
12/01/2017

Der Winterwollwarme Boom

Saruul Fischer verschwindet fast hinter dem großen silbernen Computerbildschirm. An der Wand hinter der zierlichen Asiatin hängen Skizzen von Kleidungsstücken. Am anderen Ende des Raumes stehen mehrere Kleiderstangen. Pullover, Jacken, Hosen, Kleider und Röcke in allen erdenklichen Schnitten und Farben hängen dort. Gefertigt sind sie aus 100 Prozent mongolischem Kaschmir - "fair, ökologisch und nachhaltig", wie Fischer sagt. Der große Raum in einem Plauener Geschäftshaus ist Atelier, Büro und Showroom für Fischers Mode-Marke "Edelziege".

Geboren wurde Fischer in Ulan Bator, der Hauptstadt der Mongolei. Der Stoff, der ihre Arbeit bestimmt, begleitet sie seit Kindertagen: "Nicht jeder in der Mongolei hatte einen Kaschmirpullover", erzählt Fischer. "Aber wenn man einen hatte, hat man ihn über Generationen hinweg angezogen: von der Schwester zum Bruder oder von der Mama zur Tochter, bis er auseinandergefallen ist." 1986 kam die damals zehnjährige Saruul mit ihrer Familie in die DDR - ihr Vater war Dolmetscher und Betreuer für mongolische Lehrlinge, die dort ausgebildet wurden.

Der Liebe wegen zog Fischer Jahre später ins Vogtland. Zuvor hatte sie in Dresden Kommunikationswissenschaft studiert. "Hier in Plauen ist es nicht so einfach, damit eine Arbeit zu finden", erzählt sie. Kurz nach dem Studium bekam sie ihr erstes Kind. "Da ich als Mutter selbst über meine Zeit verfügen wollte, war es für mich naheliegend, mich selbstständig zu machen. Ich wollte etwas Kreatives tun, das mich wieder stärker mit meiner Heimat verbindet. Außerdem liebe ich Kaschmir." So sei die Idee einer eigenen Kaschmir-Modemarke entstanden, die sie 2008 in die Tat umsetzte. Wie ihre Kollektion aussehen sollte, war für Fischer schnell klar: "Ich habe mir von vornherein vorgenommen, dass die Styles klassisch sein sollten." Die Erklärung dafür liegt auf der Hand: "Kaschmir ist ein sehr teurer Rohstoff, dementsprechend sind meine Teile auch kostenintensiv. Wer sich das anschafft, möchte nicht an die Mode gebunden sein."

Anfangs sei für Fischer, die nie zuvor im Modebereich gearbeitet hatte, eigentlich alles eine Herausforderung gewesen. "Man muss erst mal eine Marke aufbauen, dafür braucht man einen langen Atem", erzählt sie. Denn um Boutiquen zu finden, die die Kleidungsstücke verkaufen, muss man diese auf Messen zeigen. "Um auf einer Messe präsent sein zu können, musst du aber eine komplette Kollektion haben und zu dieser Kollektion auch Lookbooks zur Verfügung stellen." Für diese Schaubücher muss die Kollektion im Vorfeld fotografiert werden. Zweimal im Jahr macht Fischer all das, einmal im Sommer, einmal im Winter. Jetzt im Januar zeigt sie ihre neuesten Entwürfe wieder im Green-showroom, einer Messe für nachhaltige Luxus-Mode in Berlin, bei der sie mit "Edelziege" nun Stammgast ist.

Die beste Kaschmirwolle, findet Fischer, komme aus der Mongolei. Dort lässt sie ihre Kollektionen vom Anfang bis zum Ende fertigen. "Ich produziere in der Mongolei, weil es dort Mindestlöhne und geregelte Arbeitszeiten gibt." Zweimal im Jahr besucht sie das Land, in dem sie geboren wurde, um Kollektionen, Muster und Farben zu besprechen und sich ein Bild von den Bedingungen in den Strickereien zu machen, mit denen sie zusammen arbeitet. "Diese Kommunikation ist sehr wichtig. Man muss einfach wissen, mit wem man es zu tun hat. Ich kenne die Strickerinnen, ich kenne die Wäscherinnen, ich kenne die Leute, die vor Ort arbeiten."


Eigentlich gehört ihnen die weiche Wolle: Kaschmirziegen in der Mongolei.

Galt Kaschmir einst als Luxusprodukt, so wollen heute auch Fast-Fashion-Konzerne den edlen Zwirn an ihre Kunden bringen. Bei einem Online-Versandhändler beispielsweise kostet ein Pullover aus reinem Kaschmir 70 Euro, nur 60 sind es bei einer Mode-Kaufhauskette. Ein Discounter toppt die Preisschlacht mit rund 50 Euro für ein Modell in Rosa. Zwar profitieren solche Konzerne von einer weit größeren Kaufkraft als kleine Firmen wie "Edelziege". Dennoch stellt sich die Frage, wie solche Preise möglich sind. "Das geht eigentlich nicht, dann kann es nur ein minderwertiger Pullover sein", sagt Saruul Fischer. "Wenn man bedenkt, wie viel ein Kilo Wolle kostet und wenn man weiß, wie viel Gramm Wolle für einen Pullover verstrickt werden, dann haut die ganze Rechnung nicht hin." Auf dem Weltmarkt ist Kaschmirwolle mit 150 bis 200 Euro pro Kilo eine der teuersten Wollsorten.

Zum hohen Preis trägt bei, dass das Winterfell der Kaschmirziegen nur unter speziellen Bedingungen wächst: Höhenlagen in gut 3000 bis 4000 Metern und harte Winter mit Temperaturen bis minus 35 Grad Celsius sind optimal. "Durch die klirrende Kälte entsteht dieses wunderbare, weiche Winterfell", erklärt Saruul Fischer. Im Frühjahr, wenn die Ziege ihren natürlichen Fellwechsel hat, kämmen die Züchter dieses "Duvet" genannte Unterhaar aus. Danach wird es sortiert und gereinigt: Das weniger weiche Deckhaar, Schmutz, Fett, Schuppen und pflanzliche Stoffe werden in mehreren Schritten - teils von Hand, teils mechanisch - entfernt. Ein weibliches Tier liefert jährlich gut 100 Gramm Duvet, ein Bock 200, schreibt Textiltechnologe Thomas Meyer zur Capellen in seinem "Lexikon der Gewebe". Für einen einzigen Schal benötigt man etwa 150 bis 200 Gramm Duvethaare. Für einen Pullover wird der Jahresertrag von vier bis sechs Ziegen benötigt.

Zwar schreibt die Textilverordnung der Europäischen Union vor, dass nur Kleidungsstücke, die ausschließlich aus einer Faser bestehen, mit Zusätzen wie "100 %" gekennzeichnet werden dürfen. Dabei spielt die Qualität der Fasern allerdings keine Rolle. Am teuersten sind möglichst lange, dünne Haare, aber auch die kürzeren, dickeren und somit minderwertigen Haare der Kaschmir-Ziege gelten als Kaschmir. Die hohe Nachfrage verleite manche Hersteller dazu, hochwertige Haare mit minderwertigen zu strecken. "Beides kommt von der Ziege, aber die Qualität ist eben unterschiedlich", sagt Fischer. Indem dem Unterhaar etwas Deckhaar beigemischt werde, könne die Wolle ebenfalls gestreckt werden, was den Stoff etwas kratziger mache. Um das zu umgehen, werde die Wolle chemisch behandelt oder maschinell auseinandergezogen. Beides mache die Wolle weicher, aber: "Extrem weiches Kaschmir wird nicht sehr lange leben. Irgendwann geht es auseinander, verliert die Form und geht kaputt." Ein möglicher Qualitätstest ist, das Kleidungsstück auseinanderzuziehen und zu schauen, ob es sich schnell wieder in die alte Form zurückbewegt. Wenn nicht, könnte das auf minderwertige Fasern hindeuten, oder darauf, dass der Stoff sehr luftig gestrickt wurde - eine weitere Möglichkeit, Kosten zu sparen.

Der Kaschmir-Boom wirkt sich aber nicht nur auf die Qualität der Kleidung aus. Er hat auch unmittelbare Konsequenzen für die Umwelt. "Die große Nachfrage nach dem edlen Rohstoff macht es für die Hirten attraktiv, Kaschmirziegen zu halten, obwohl die Hochebenen der Mongolei durch Überweidung inzwischen großflächig von Wüstenbildung bedroht sind", schreibt die "taz"-Redakteurin Heike Holdinghausen in ihrem 2015 erschienenen Buch "Dreimal anziehen, weg damit". Traditionell bestand eine mongolische Viehherde aus einer Vielzahl von Schafen und einer geringeren Zahl von Ziegen und Kamelen. Heute dominieren die Ziegen viele Herden. Die US-amerikanische Naturschutzorganisation The Nature Conservancy berichtet, dass sich allein zwischen 1992 und 1999 die Zahl der Kaschmirziegen in der Mongolei von 5,5 auf 11 Millionen Tiere verdoppelt habe. Das geht zulasten der Böden, auf denen die Tiere grasen. Denn während Schafe nur den Teil der Pflanzen fressen, der sich über der Erde befindet, reißt die Ziege ihr Futter mit der Wurzel aus; der Boden kann sich weniger gut regenerieren. Diese Entwicklung hat - zusammen mit den Auswirkungen des Klimawandels - dazu geführt, dass heute gut 90 Prozent der Mongolei von Versteppung bedroht oder gar betroffen sind.

Auch deswegen setzt Saruul Fischer auf kleine Stückzahlen statt Massenproduktion. In den Strickereien lässt sie immer erst eine Musterkollektion aus Einzelstücken anfertigen. Die Verkaufsstücke ordert sie dann nach Bedarf - je nachdem, was von den Boutiquen bestellt wird. Das hat seinen Preis: Einen Pullover gibt es bei "Edelziege" nicht unter 229 Euro. Für Saruul Fischer ist das eine Investition. "Guter Kaschmir", sagt sie, "hält ein Leben lang."
Quelle:Freie Presse

40 гаруй жил ашигласан Швейцарийн цанын сургалтын бааз лифтээ шинээр сольж хуучнаа монголд экспортолж угсархаар болжээ. ...
14/12/2016

40 гаруй жил ашигласан Швейцарийн цанын сургалтын бааз лифтээ шинээр сольж хуучнаа монголд экспортолж угсархаар болжээ.

Alte Skilifte gehen in die Mongolei

Das Vorhaben der Schweizer Skischule Adelboden, die beiden in Geils bestehenden Kleinskilifte durch einen neuen zu ersetzen, wurde ohne Einsprachen bewilligt. Das Verfahren zog sich in die Länge, da das Gebiet in einer Schutzzone liegt und der administrative Aufwand höher ausfiel. Für den Skischulleiter Pascal Frei bedeutet dieses Projekt einen weiteren Schritt in der Neugestaltung des Übungsgeländes in Geils, welches sich direkt neben der Talstation des Sesselliftes Luegli befindet.

Optimierung des Geländes

«Für uns war der Ersatz der über 40-jährigen Kleinskilifte ein absolutes Muss, da wir für unsere Zwecke eine modernere Anlage montieren wollten», erklärt Frei. Der neue Lift sei für Einsteiger und Kinder geeignet, da ein ­besserer Sicherheitsstandard gewährt werde. Vorzüge wie ein Sanftstart und eine stufenlose Geschwindigkeitsregulierung käme den nicht so geübten Skifahrern entgegen.

«Wir haben uns in den letzten Jahren intensiv damit befasst, wie wir das Gelände, die Infrastruktur und die Abläufe im Skischulgelände optimieren können, ohne dass ein Leistungsabbau gegenüber dem Gast erfolgen wird», blickt Frei zurück und erklärt die Ergebnisse. «Letztes Jahr wurde ein 30 Meter langes Förderband montiert. Die ak­tuellen Investitionen von rund 100 000 Franken beinhalten neben dem Kleinskilift auch den Wechsel der elektrischen Installationen und den Einbau einer Beschneiungsleitung. Die Bergbahnen Adelboden AG stellt uns eine Beschneiungslanze zur Verfügung.» Ausserdem sei geplant, die zwei windanfälligen Tipizelte im nächsten Sommer mit einem Chaletbau zu ersetzen.

«Mit all diesen Massnahmen beweisen wir, dass wir in die Zukunft investieren wollen und somit die Betriebssicherheit erhöhen und die Kinderfreundlichkeit steigern werden», ist sich der Skischulleiter bewusst.

Mongolei übernimmt Skilifte

Für Pascal Frei ist klar, dass das Skischulgelände in Geils das optimale sei. «Die Schneesicherheit auf 1700 Metern Höhe ist besser gewährleistet als im Dorf. Ausserdem liegen die blauen Pisten am Hahnenmoos und am Bühlberg in nächster Nähe und sind leicht erreichbar. Wir werden daher weitere Optimierungen anstreben, um den Standort Geils zu verbessern.»

Der Start im Kindergelände erfolge, auch mit schlechteren Voraussetzungen, definitiv am 17. Dezember. Auf die Frage, was mit den alten Klein­skiliften passiere, gibt Frei eine überraschende Antwort. «Wie der Borer-Lift vom Eselsmoos werden auch diese in die Mongolei exportiert und dort neu aufgebaut.»
Quelle: BZ

Bei ihrer Martinsfeier konnten die Kinder des Kindergartens Rohrbach 1.411 Euro für ein Kindergartenprojekt in der Mongo...
18/11/2016

Bei ihrer Martinsfeier konnten die Kinder des Kindergartens Rohrbach 1.411 Euro für ein Kindergartenprojekt in der Mongolei überreichen.

„Helfen, wie der Heilige Martin ist echt kinderleicht, wenn jeder nur ein bisschen gibt, dann ist schon viel erreicht!“, so sangen die Rohrbacher Kindergartenkinder beim Fest des Heiligen Martin in der Pfarrkirche Sankt Christoph. Bereits in den Wochen davor hatten Groß und Klein diesen Vorsatz bei der „Lösle-Aktion“ für ein Kindergartenhilfsprojekt in der Mongolei in die Tat umgesetzt.

Chance auf Bildung

Der Kindergarten „Blume“ wurde von der jungen Mongolin Michelle Binderiya gegründet, um Kindern aus ärmsten Verhältnissen eine Chance auf frühe Bildung, Verpflegung und liebevolle Betreuung zu ermöglichen. Da die staatliche Unterstützung zur Aufrechterhaltung des Betriebes für die derzeit 150 Kinder nicht ausreicht, setzt sich das Wolfurter Ehepaar Arthur und Margit Natter mit viel Herzblut dafür ein, die jährlich fehlenden Geldmittel durch Spenden abzudecken.

Hl. Martin als Vorbild

Den Heiligen Martin als Vorbild für Solidarität und Hilfsbereitschaft mit notleidenden Menschen, stellte sich auch der Kindergarten Rohrbach mit viel Einsatzbereitschaft in den Dienst für dieses Hilfsprojekt. 1000 Schokolade-Lösle wechselten ihren Besitzer, und neben dem guten Gefühl geholfen zu haben, gab es zugleich auch immer die Chance auf einen von über 280 Sachpreisen, die dankenswerterweise von zahlreichen Firmen zur Verfügung gestellt wurden.

Über 1.400 Euro

Beim abendlichen Fest, mit stimmungsvollen Laterneneinzug, Musik und der Legende vom Heiligen Martin, feierte neben den zahlreich erschienenen Eltern, Geschwistern, Omas und Opas, auch die Familie Natter mit. Mit Fotos von der kürzlichen Reise zum Hilfsprojekt, gab Gabriele Natter einen Einblick in die Lebenssituation der Kinder in der Mongolei und bedankte sich für die Bereitschaft, ihr Projekt zu unterstützen. Im Anschluss an die Feier, lud das Familientreffpunktteam des Kindergartens Rohrbach zur Agape auf den Kirchplatz. Hier konnten die Kindergartenkinder stolze 1.411 Euro überreichen.quell: vol.at

Die Geschichte einer mongolisch-tirolerischen Freundschaft.Die Kaschmir-Handlung Ezio Foradori möchte die Lebensgrundlag...
18/11/2016

Die Geschichte einer mongolisch-tirolerischen Freundschaft.

Die Kaschmir-Handlung Ezio Foradori möchte die Lebensgrundlage von Hirten in der Mongolei sichern.

Die Kaschmirziege ist ein sonderbares Tier. Am liebsten hat sie es kalt – extrem kalt sogar. Die optimalen Bedingungen sind Temperaturen von minus 30 bis minus 50 Grad. In Mitteleuropa ist die Zucht gar nicht möglich. Zwar sind die wertvollen Tiere auf den ersten Blick nicht mehr oder weniger beschaulich, als die bei uns bekannte gewöhnliche Hausziege. Was sie aber besonders macht, ist ihre Unterwolle, besonders jene auf den Bäuchen.

Matthias Gebauer hat bereits die Bekanntschaft der einen oder anderen Kaschmirziege gemacht. Erst vor Kurzem ist er von einer Reise in die Mongolei zurückgekommen, wo für sein Unternehmen, Ezio Foradori, ein Imagevideo gedreht wurde.

Seit einem Jahr handelt der erst 24-Jährige mit Kaschmirprodukten. Diese gibt es zum einen über einen Online-Shop, zum anderen im Geschäft im dritten Wiener Gemeindebezirk zu kaufen. Das Besondere an Gehbauers Unternehmen: „Unser Kaschmir kommt direkt von den mongolischen Nomaden“, sagt der Geschäftsführer. Die Wandervölker ziehen mit ihren Herden in der Berglandschaft umher, einmal im Jahr kämmen sie den Tieren die Unterwolle am Bauch händisch aus. „Darum ist Kaschmir ja so teuer“, erklärt Gebauer. „Für einen normalen Pullover braucht man die Wolle von drei bis vier Ziegen.“

Zusammenarbeit mit Hirten. Nachdem die Unterwolle von den Nomaden entfernt wurde, wird sie von Lieferanten abgeholt und zu einer Waschungs- und Enthaarungsfabirk gebracht. Dort wird sie auch nach Farben sortiert. Anschließend kommt der Kaschmir in die Spinnerei, wird dann verarbeitet und nach Österreich geschickt. Um das alles möglich zu machen, arbeitet Gebauer mit den Einheimischen zusammen. Sein Freund Enkhsekhan kümmert sich um den Kontakt zu den mongolischen Nomaden und den Fabriken vor Ort. „Für uns beide ist der Nachhaltigkeitsgedanke besonders zentral“, sagt Gebauer. In der Mongolei gibt es eine starke Landflucht, viele Menschen zieht es in die Stadt. „Darum ist es uns wichtig, die Hirten auch wirklich zu unterstützen.“

Aber was fängt ein mongolischer Nomade mit Geld an? „Ein paar Dinge müssen auch die Nomaden hin und wieder kaufen“, meint Gebauer. „Aber es stimmt – wenn man bei ihnen zu Besuch ist, freuen sie sich über Geld überhaupt nicht. Da bringt man besser Kekse oder Alkohol mit.“ Als Dank dafür bekommt man dann schon einmal eine Portion Hammelfleisch serviert. Ein Gericht, mit dem sich Gebauer noch nicht so recht angefreundet hat.

Er selbst ist gebürtiger Tiroler. Ein 24-jähriger Tiroler, der in Wien Kleidungsstücke aus mongolischem Kaschmir verkauft, wohlgemerkt. So recht geplant war dieser Werdegang nicht. Gebauer war 2011 aus Innsbruck nach Wien gekommen, um Jus zu studieren. Mittlerweile fehlt ihm noch eine Prüfung, doch die Aussicht, ausschließlich als Jurist tätig zu sein, gefällt ihm nicht. Viel mehr scheint er in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Dieser ist Inhaber des Textilunternehmens Tiroler Loden und war einer der Ersten, der Loden aus Kaschmir anfertigte. Bei seinen Reisen in die Mongolei freundete er sich mit Enkhsekhan an, der von der Idee, mongolische Kaschmirprodukte in Österreich zu verkaufen, begeistert war. Der beste Freund des Vaters wurde also kurzerhand zum Geschäftspartner des Sohnes.

Gebauer junior fand die Idee, sich selbstständig zu machen, von Anfang an interessant, stellte sie doch eine Alternative zur ungeliebten Juristerei dar. Allerdings gibt er zu, zunächst wenig Ahnung von Geschäftsführung gehabt zu haben. Zwar besuchte er einen Buchhaltungskurs, doch rückblickend betrachtet muss Gebauer eingestehen: „Ich habe am Anfang schon einige Fehler gemacht, doch man lernt dazu, und es läuft immer besser.“ Und der Kaschmir, davon ist er überzeugt, wirbt für sich selbst. „Wenn du einmal einen Kaschmir-Pullover angehabt hast, willst du nie wieder etwas anderes tragen“, sagt er. Muss man angeblich auch nicht, da die Faser extrem langlebig und widerstandsfähig ist, sofern man sie nicht zu oft wäscht. Für Notfälle bietet Ezio Foradori aber auch ein Reparaturservice für sämtliche Kleidungsstücke an.

Kuschelige Atmosphäre. Im Geschäft in der Wassergasse gibt es nämlich nicht nur Pullover zu kaufen. Auch Hauben, Handschuhe, Schals und andere kuschelige Bekleidungsutensilien können die Kunden hier erwerben. Zum Einkauf serviert der Geschäftsführer persönlich eine Tasse Kaffee. Gebauer legt viel Wert auf eine entspannte Shoppingatmosphäre. Daher sei auch noch nie ein Stück zurückgegeben worden. Alle Kleidungsstücke sind auf Wunsch auch als Maßanfertigung erhältlich, sogar ein Hochzeitskleid aus Kaschmir soll schon einmal bestellt worden sein.
quelle: die presse

Bassist Martin Zenker erhält einen Orden der MongoleiDer aus Kirchseeon stammende Bassist Martin Zenker ist vom Kultusmi...
18/11/2016

Bassist Martin Zenker erhält einen Orden der Mongolei

Der aus Kirchseeon stammende Bassist Martin Zenker ist vom Kultusminister der Mongolei mit einem Orden geehrt worden - und zwar mit der zweithöchsten Auszeichnung des Landes für kulturelle Arbeit. Er darf sich nun offiziell "Solen Tergunii Aijiltan", kurz STA, nennen. Übersetzt heiße das so etwa "höherer Bühnenarbeiter", erklärt Frank Haschler von der Grafinger Jazzinitiative, ein Kollege und Freund Zenkers, und lacht. "Und er muss, wenn er den Orden am Revers trägt, auch so angesprochen werden." Die Jazzszene im Landkreis, der Zenker auch als künstlerischer Leiter des internationalen Festivals "EBE JAZZ" nach wie vor sehr verbunden ist, freue sich jedenfalls sehr über die Auszeichnung, so Haschler, denn der gebürtige Kirchseeoner sei der erste Ausländer, der diesen Orden bekomme.

Nur kurz hat Haschler Zenker vor ein paar Tagen gesehen, nun sei dieser schon wieder im Ausland unterwegs: Seit vielen Jahren tourt der Bassist im Dienste des Jazz um den Globus. Von 2008 bis 2014 hatte er in Südkorea eine Professur für Jazzbass, Jazzgeschichte und Didaktik inne. Und vor etwa zweieinhalb Jahren gründete er dann in der Mongolei mit Hilfe des Goethe-Instituts eine Jazz-Schule namens "Goethe Musiklabor Ulan Bator" (GMUB). Das Projekt sei von Beginn an als Exzellenz-Initiative eingestuft worden, berichtet Haschler: Damit sei es eines von einer Handvoll Projekten, die besondere Förderungen vom Goethe-Institut erhielten. Außerdem initiierte Zenker in der Mongolei vor kurzem mit seinen Studenten das "Jazz-Lab", eine Agentur, die eine lokale Struktur für professionellen Jazz, für Konzerte sowie Vermarktung schafft.

"Er ist dort jetzt wirklich populär", sagt Haschler, "in der Mongolei ist Jazz gleich Zenker." Kein Wunder, habe diese Musikrichtung vor der Gründung des GMBU dort ja überhaupt nicht existiert. "Es gibt eine lange Hirtenkultur und auch Marschmusik war im Kommunismus angesagt, aber Jazz? - Fehlanzeige." Doch eine Klassikabteilung habe es am "Mongolian Institute of Dance and Music" bereits gegeben, und dort habe Zenker nach Interessenten "gefischt". Mit großem Erfolg: Mittlerweile zähle sein Institut etwa 50 Studenten, sagt Schlagzeuger Haschler, der dort selbst schon unterrichtet hat. Schließlich holt Zenker immer wieder Dozenten aus aller Welt für Workshops nach Ulan-Bator. "Unter den Studenten dort herrscht ein unfassbar schöner Vibe", erzählt der Drummer aus Grafing, "die sind einfach so hungrig nach Neuem, nach Jazz. Die fragen einem wirklich Löcher in den Bauch." Und auch die Bevölkerung stehe dieser für sie so neuen Musik äußerst aufgeschlossen gegenüber. "Es finden mittlerweile in der Mongolei viele Jazzveranstaltungen statt, auch Radiosendungen mit ausschließlich Jazz gibt es, die Martin dort eingeführt hat."

Außerdem sei geplant, die Kontakte in die Mongolei in das Ebersberger Jazzfestival im kommenden Jahr einzubeziehen. "Wir glauben, dass eine Kooperation für beide Seiten eine sehr spannende und sinnvolle Sache sein kann", sagt Haschler. Ende 2017 allerdings werde Zenker sein Engagement in Ulan-Bator dann wohl etwas zurückfahren. "Er liebäugelt schon mit Shanghai und Südafrika."
Quelle: süddeutsche Zeitung

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