06/06/2026
Das Ministerium für Gesundheit und Soziales hat im Bezirkskrankenhaus Swakopmund eine neue neonatologische Intensivstation eingeweiht, die darauf abzielt, die Überlebensraten von Frühgeborenen und schwer erkrankten Neugeborenen in der Region Erongo zu verbessern.
Die Einrichtung mit 28 Betten, deren Wert auf über 30,5 Millionen N$ geschätzt wird, umfasst Intensiv-, Hochpflege-, Standard- und Isolationsbetten sowie eine „Mothers’ Lodge“ mit 12 Betten zur Unterstützung der Mütter während der Behandlung.
Bei der Einweihung der Einrichtung erklärte die stellvertretende Ministerin für Gesundheit und Soziales, Suzan Ndjaleka, die Station sei ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Gesundheitsversorgung von Müttern und Kindern. Sie wies darauf hin, dass in Swakopmund jährlich mehr als 5.500 Geburten verzeichnet werden, was in der Vergangenheit die begrenzten Kapazitäten in der Neugeborenenversorgung stark belastet habe.
Ndjaleka sagte, die neue Einrichtung werde die Notwendigkeit von Verlegungen nach Windhoek verringern und den Zugang zu spezialisierter Versorgung verbessern.
Sie hob zudem die Fortschritte beim Wiederaufbau und der Instandsetzung der durch Brände und extreme Wetterereignisse beschädigten Gesundheitsinfrastruktur sowie die laufenden Bemühungen zur Verbesserung der Versorgungsleistungen im ganzen Land hervor.
Ndjaleka erklärte, die Neugeborenen-Intensivstation stehe im Einklang mit dem Ziel der Regierung, die Neugeborenensterblichkeitsrate gemäß dem Strategieplan des Ministeriums von 24 auf 10 pro 1.000 Lebendgeburten zu senken.
Sie forderte die Gemeinden nachdrücklich auf, öffentliche Gesundheitseinrichtungen zu schützen, da diese unverzichtbare nationale Vermögenswerte seien.
Kamera: Marth Namhadi