Ottoman Politics

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Türkische Innen- und Außenpolitik auf deutsch. Reden auf deutsch übersetzt, zur aufklärung. Freier Journalist und Video-Editor.

19/08/2026

Netanyahu über deren Angriff gestern in Syrien:

„Wir werden keine türkische militärische Präsenz dulden, die sich weiter nach Süden (Syriens) ausbreitet. Das haben wir grundsätzlich klargemacht.

Nun haben wir gesehen, dass die Türkei beabsichtigte, sich auf einem Flugplatz in der Nähe von Aleppo (militärisch) festzusetzen.

Und wir haben (Syrien und Türkei) eine Botschaft übermittelt.
Don‘t.
Die Botschaft wurde übermittelt, aber offenbar hat man sie nicht gehört. Deshalb haben wir dafür (gestern) gesorgt, dass man sie besser versteht.“

Hakan Fidan in Libyen 🇱🇾🇹🇷 – und wieder spricht die Diplomatie nicht nur mit Worten, sondern mit Bildern.Während alle üb...
12/08/2026

Hakan Fidan in Libyen 🇱🇾🇹🇷 – und wieder spricht die Diplomatie nicht nur mit Worten, sondern mit Bildern.

Während alle über die Details des Mekka-Bündnisses zwischen der Türkei, Saudi-Arabien und Pakistan sprechen, führt die Türkische Regierung parallel einen weiteren wichtigen Schritt in Libyen aus.

Außenminister Hakan Fidan traf in Libyen mit Khalifa Haftar zusammen. Die Türkei zeigt damit erneut: Libyen bleibt ein zentraler Punkt im östlichen Mittelmeer.

Die Botschaft ist klar.

Libyen soll nicht erneut in Chaos und Bürgerkrieg gestürzt werden. Wir als die Türkei wollen sowas nicht.
Die Türkei wird nicht zulassen, dass im östlichen Mittelmeer neue Pläne gegen ihre Interessen und gegen die Stabilität der Region durchgesetzt werden.

Besonders auffällig war auch das Palästina-Detail beim Treffen in Tripolis:
Auf dem Tisch eine Plakette mit dem Schlüssel von Al-Aqsa, einer Palästina-Karte und dem arabischen Wort „عائدون“ – „Wir kehren zurück“.

Jedes Detail trägt eine Botschaft.

Die Haltung ist klar.
Die Botschaft ist klar.
Die Seite ist klar.

Der türkische Staat, verkörpert durch Präsident Recep Tayyip Erdoğan , agiert mit Geduld, Vorsicht und strategischem Verstand. Er lässt sich nicht von Emotionen treiben, sondern handelt Schritt für Schritt.

10/08/2026

Israels Diaspora-Minister Amichai Chikli warnt erneut offen vor dem sogenannten Mekka-Bündnis zwischen Saudi-Arabien, Pakistan und der Türkei.

Seiner Ansicht nach ist dieses Bündnis für Israel „sehr gefährlich“ und „sehr beunruhigend“.

Besonders die Annäherung Saudi-Arabiens an die Türkei sieht er kritisch, weil die Türkei aus israelischer Sicht bereits in einer direkten Konfrontation mit Israel steht.. im Mittelmeerraum und an der syrischen Front..

Er sagt deshalb ganz klar:

Israel müsse seine Bündnisse mit Griechenland, Zypern, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und den abtrünnigen Somaliland weiter vertiefen.

Diese Aussagen zeigen erneut, wie groß die Sorge in Israel vor einer neuen regionalen Achse rund um die Türkei geworden ist. 🇹🇷🇵🇰🇸🇦

08/08/2026

Vertrauen für die Freunde, Furcht für die Feinde.

„Kein Land, das uns nicht angreift, ist unser Ziel.“
(über das Mekka-Abkommen)

~ Türkischer Außenminister Hakan Fidan [8. August 2026]

08/08/2026

Israels Diaspora-Minister Amichai Chikli äußert sich wie alle anderen Israelischen Minister ständig erneut besorgt über den wachsenden Einfluss der Türkei in Syrien.

Er spricht von türkischen Militärstützpunkten tief im syrischen Staatsgebiet, türkischen Kriegsschiffen in Tartus und einem zunehmenden türkischen Einfluss auf das syrische Bildungswesen.

Besonders bemerkenswert ist seine Aussage, die Türkei wolle ihre militärische Präsenz sogar bis an die israelisch-libanesische Grenze ausweiten.

Wie sehr die wachsende türkische Rolle in Syrien in Israel inzwischen als strategisches Thema wahrgenommen wird, zeigen diese Aussagen aus den letzten Monaten ziemlich deutlich. 🇹🇷🇸🇾

07/08/2026

Ein israelischer Journalist erklärt, warum das neue Mekka-Abkommen aus Sicht Israels so besorgniserregend ist.

Seiner Einschätzung nach vereint dieses neue Bündnis die nukleare Abschreckung Pakistans, die wirtschaftliche Stärke Saudi-Arabiens und die stetig weiter wachsende unabhängige Rüstungsindustrie der Türkei. Zugleich schwäche es den Einfluss der USA in der Region und könne weitere Staaten zum Beitritt dieser neuen Allianz bewegen.

Heute, am 7. August 2026, wurde in Mekka, am Freitag (Jumah) ein historisches Verteidigungsabkommen unterzeichnet.Die Tü...
07/08/2026

Heute, am 7. August 2026, wurde in Mekka, am Freitag (Jumah) ein historisches Verteidigungsabkommen unterzeichnet.

Die Türkei 🇹🇷 , Pakistan 🇵🇰 und Saudi-Arabien 🇸🇦 haben das sogenannte Mekka-Abkommen geschlossen.

Kern dieses Abkommens ist eine gemeinsame Verteidigungsklausel:

Ein bewaffneter Angriff auf einen dieser drei o.g. Staaten soll als Angriff auf alle drei gewertet werden.

Damit entsteht eine neue sicherheitspolitische Achse zwischen der zweitgrößten Armee der NATO und einer Regionalmacht, der wichtigsten Wirtschaftsmacht am Golf und dem einzigen nuklear bewaffneten Staat der islamischen Welt.

Die strategische Abschreckung dieser drei Staaten erreicht somit eine völlig neue Dimension.

Dass dieses Abkommen nicht in Riad oder Dschidda, sondern in Mekka unterzeichnet wurde — und dass dort anschließend das Freitagsgebet in gemeinsamer Einheit verrichtet wurde — ist ebenfalls eine starke Botschaft.

Mekka steht nicht nur für religiöse Bedeutung, sondern auch für Einheit, Legitimität und gemeinsamen Willen in der islamischen Welt.

Dieses Abkommen ist daher mehr als nur ein militärisch-technischer Schritt.

Es ist ein strategisches Signal.

Die Türkei, Pakistan und Saudi-Arabien wollen ihre Sicherheit nicht länger allein von fremden Mächten abhängig machen, sondern gemeinsam eine neue Ordnung der Abschreckung aufbauen.

Möge dieser Schritt der Türkei, Pakistan, Saudi-Arabien und der gesamten islamischen Welt zum Segen werden. Möge dieses Abkommen dazu beitragen, das Leid der Unterdrückten zu lindern.

04/08/2026

Israels Finanzminister Bezalel Smotrich sagt offen:

Gott habe ihnen das „Land Israel“ in seiner vollständigen biblischen Ausdehnung versprochen. Er hoffe und bete, dass diese Vision eines Tages Wirklichkeit werde.

Wenn man diese Vorstellung anhand der bekannten markierten Karte zu Ende denkt, geht es längst nicht nur um einen einzelnen Konflikt oder um ein einzelnes Gebiet.

Dieses angeblich „versprochene Land“ würde in dieser maximalistischen Auslegung bedeuten, dass große Teile Syriens, Jordaniens, Libanons, Ägyptens, des Irak, Saudi-Arabiens, Kuwaits, des Iran und sogar Teile der Türkei betroffen wären.

Einige Staaten würden dabei nicht nur Gebiete verlieren — sie würden in dieser Vorstellung praktisch von der Landkarte verschwinden.

Mit anderen Worten: Diese Ideologie und dieser Wunsch stellen die gesamte territoriale Ordnung des heutigen Nahen Ostens infrage.

Das wäre nichts anderes als der Zusammenbruch des Nahen Ostens, wie wir ihn heute kennen.

03/08/2026

Netanyahu: „Araber und Muslime wollen weder schiitischen noch sunnitischen Extremismus und würden sich deshalb an Israel wenden.“

Abschließend sagt er:

„Sie wenden sich an uns. Sie wenden sich an mich.“

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