25/01/2026
Selektiver Heroismus , Die Doppelmoral der Linkspartei
Die Partei „Die Linke“ inszeniert sich gerne als die große moralische Instanz und „Anwältin der Unterdrückten“.
Doch schaut man genauer hin, erkennt man einen Heldenmut nach Maß:
1️⃣ In Rojava: Hier spielt die Partei die Rolle der „Revolutionsgarde“. Sie unterstützt die SDF und das Projekt Nordostsyrien bedingungslos, feiert es als linke Utopie und drückt bei Menschenrechtsfragen beide Augen zu, schlicht, weil es ins eigene ideologische Weltbild passt.
2️⃣ In Gaza: Hier war die Partei jahrelang gespalten und zögerlich, gefangen zwischen dem deutschen Schuldbewusstsein und dem Druck der eigenen Basis. Erst als der politische Druck der Straße stieg, entdeckte man die eigene Stimme wieder – ein seltsamer Kontrast zwischen der Verherrlichung des „bewaffneten Kampfes“ der Kurden und der Forderung nach „pazifistischer Zurückhaltung“ in anderen Konflikten.
3️⃣ Die Realität: Es scheint oft, als ginge es der Linken weniger um universelle Menschenrechte als vielmehr um eine „Ersatz-Utopie“, um vom eigenen politischen Relevanzverlust in Deutschland abzulenken. Man ist „Held“ dort, wo es gegen den geopolitischen Gegner (wie die Türkei) geht, wird aber leise, wenn Prinzipien auf komplexe deutsche Staatsräson treffen.
Ist das echte Solidarität oder nur politischer Opportunismus auf dem Rücken fremder Völker?