Auswandern mit Stef

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Hi, ich bin Stef 👋
Systemische Coachin & Mentorin für dein Leben im Ausland

Auf meinem Kanal bekommst du:

🛩️ Tipps & Erfahrungen zum Auswandern aus Deutschland
🌴 Einblicke ins Leben in Thailand
💡 Strategien für das Leben zwischen Kulturen

10/02/2026

Morgens um 7 Uhr im Co-Working Space.

Überall liegen MacBooks, iPads, Smartphones – komplett unbewacht. Die Besitzer? Schlafen noch zuhause, sind im Gym oder gerade beim Frühstück.
In Deutschland undenkbar. In Mexiko erst recht nicht.
Aber hier in Thailand? Völlig normal.

Und genau diese Sicherheit ist es, die meine Lebensqualität so massiv verbessert. Ich muss nicht ständig auf der Hut sein. Ich muss meine Tasche nicht mit Todesgriff festhalten. Ich kann mein Handy auf den Tisch legen, ohne dass ich alle 30 Sekunden checke, ob es noch da ist.

Das klingt vielleicht banal. Aber dieser konstante Background-Stress, den man in vielen Ländern einfach mitschleppt – den gibt es hier nicht.

Nach meiner kurzen Mexiko-Episode war mir klar: Thailand ist für ein entspanntes Leben einfach die beste Wahl. Es ist nicht nur das Wetter oder das Essen. Es ist dieses Grundgefühl von Sicherheit, das mir jeden Tag ein bisschen mehr mentale Energie schenkt.

Energie, die ich für wichtigere Dinge nutzen kann als die Frage: "Ist mein Laptop noch da?"

Wie sieht's bei dir aus? Was trägt am meisten zu deiner Lebensqualität bei – egal wo du gerade lebst?

06/02/2026

Im Video erzähle ich dir, woran du ihn erkennst. Hier möchte ich noch einen Schritt weitergehen: Was kannst du konkret tun, wenn du merkst, dass dich diese kleinen Irritationen zunehmend erschöpfen?

1️⃣ Erkennen und benennen.
Sei dabei so konkret wie möglich. Also nicht „Hier ist alles anders", sondern: Was genau fühlt sich falsch an? Ist es die Art, wie Menschen kommunizieren? Die fehlende Struktur im Alltag? Die andere Zeitwahrnehmung? Und wie macht sich diese Irritation körperlich bemerkbar? Innere Unruhe? Knoten im Bauch? Enge im Hals?

2️⃣Akzeptieren.
Akzeptiere, dass du nicht sofort alles verstehen musst. Du darfst dich fremd fühlen. Du darfst irritiert sein. Das bedeutet nicht, dass deine Auswanderung ein Fehler war. Es bedeutet nur, dass du mitten im Anpassungsprozess steckst.

3️⃣ Durchatmen.
Such dir Ankerpunkte. Kleine Rituale, die dir Sicherheit geben. Ein bestimmter Kaffee am Morgen. Ein Spaziergang zur gleichen Zeit. Menschen, mit denen du offen über dein Unwohlsein sprechen kannst – ohne dass sie dir sofort einreden wollen, es sei doch „alles so toll hier".

Der leise Kulturschock ist ein Zeichen dafür, dass du dich wirklich auf dein neues Leben einlässt. Nicht nur oberflächlich, sondern in der Tiefe. Und genau deshalb darfst du ihn ernst nehmen.

Falls du gerade mittendrin steckst und das Gefühl hast, du kommst alleine nicht weiter: Schreib mir eine Nachricht 💬

02/02/2026

Wie ich mein Geld im Ausland verdiene – und warum ich nie wieder auf nur eine Einkommensquelle setzen würde

In den letzten zwei Wochen habe ich über verschiedene Arbeitsmodelle fürs Auswandern gesprochen – und die damit verbundenen Ängste und Herausforderungen.

Jetzt wird's persönlich:
Wie verdiene ICH mein Geld? Und warum setze ich auf mehrere Einkommensströme?

📖 Meine Story:

Nach meinem Studium in Deutschland, Spanien und Mexiko habe ich >25 Jahre als Übersetzerin und Copywriterin für multinationale Konzerne gearbeitet.
Bis Anfang 2019. Da wurde DeepL flächendeckend ausgerollt – und der Markt veränderte sich rasant.
Im Nachhinein war das ein Segen. Ich wollte schon lange mehr mit Menschen arbeiten. Also startete ich im Herbst 2019 meine 1,5-jährige Coaching-Ausbildung.
Seither habe ich mit vielen Klientinnen gearbeitet, und nach und nach kristallisierte sich mein Herzensthema heraus: Ich möchte anderen Menschen bei ihrer Auswanderung helfen.

🧩 Mein heutiger Einkommens-Mix:

1️⃣ Systemisches Coaching
für die mentalen Herausforderungen vor, während oder nach der Auswanderung

2️⃣ Consulting
für die praktischen Herausforderungen einer Auswanderung

3️⃣ Digitale Produkte
für alle, die lieber eigenständig lernen

4️⃣ Ausgewählte Übersetzungs- & Copywriting-Projekte

💡 Warum diese Diversifikation?

Weil ich nach 2019 nie wieder abhängig sein will von einer einzigen Einkommensquelle.

Das ist mein Weg. Deiner kann völlig anders aussehen.
Hast du deinen Weg schon gefunden? Wenn nicht – lass uns reden 💬

einkommensdiversifikation lifebeyondborders

29/01/2026

Was niemand dir über Remote Work sagt: Die versteckten Herausforderungen

Remote Work, ortsunabhängiges Arbeiten, digitales Nomadentum – das alles klingt nach Freiheit, Flexibilität und endlosen Möglichkeiten. Und das unterschreibe ich sofort! Aber es gibt eine Kehrseite, über die niemand spricht.

Drei Herausforderungen, die mir begegnet sind (und vielen meiner Klientinnen auch):

1️⃣ Der Zeitunterschied kann dich in den Wahnsinn treiben.

Als ich in Mexiko gelebt habe, war es in Deutschland schon Mittagszeit, wenn ich morgens um 6 Uhr aufgestanden bin. Mein Postfach quoll täglich über, bevor ich überhaupt meinen Kaffee getrunken hatte. Ich bin jeden Tag mit Stress gestartet – und das hat auf Dauer an mir genagt.

Lösung?
Kommuniziere klar, wann du erreichbar bist und setze klare Grenzen. Oder wähle ein Land mit einer günstigeren Zeitverschiebung, wenn du vorrangig mit Kunden in Europa arbeitest.

2️⃣ Das Steuer- und Banking-Setup wird zur Herausforderung.

Vor allem, wenn du keinen festen neuen Wohnsitz begründest. Jede Bank braucht eine ladungsfähige Adresse. Und das deutsche Finanzamt kann Forderungen anmelden, wenn dein Steuer-Setup nicht sauber ist.

Dieses Thema ist komplex – und wenn du es falsch machst, kann es richtig teuer werden. Deshalb rate ich jedem: Hol dir professionelle Beratung, bevor du mit einem Business ins Ausland gehst.

3️⃣ Soziale Isolation & Selbstdisiplin - zwei Herausforderungen, eine Lösung.

Remote Work bedeutet oft, dass du allein arbietest, ohne Kollegen, Klatsch an der Kaffemaschine und gemeinsame Mittagspausen.

Auch fehlt oft der Chef, der klare Vorgaben macht, was bis wann zu erledigen ist - während draußen, Sonne, Strandn und neue Abenteuer locken.

Meine Lösung?
Ich arbeite vorzugsweise in Co-Working Spaces und schlage dabei zwei Fliegen mit einer Klappe: Ich komme raus aus der Isolation des Home Office und habe ein inspirierendes Umfeld, in dem jeder an seinen eigenen Projekten und Businesses arbeitet.

Hast du ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder andere Herausforderungen erlebt? Lass es mich wissen 👇

28/01/2026

Immer wieder lese ich Sätze wie:
„Ich will raus aus dem deutschen System!“

Und gan ehrlich: Ich zucke dabei oft innerlich ein wenig zusammen.

Ja, Deutschland könnte an vielen Stellen Reformen gebrauchen. Keine Frage.

Aber in weiten Teilen der Welt können Menschen von genau diesem „System“ nur träumen.
Von Dingen wie:

• Meinungsfreiheit
• sozialer Absicherung
• einem (halbwegs) funktionierenden Gesundheitssystem
• bezahltem Urlaub

Warum mir das wichtig ist?

Weil ich dir die Illusion nehmen möchte, dass das Gras auf der anderen Seite automatisch grüner ist – nur um später festzustellen, dass dort seit Monaten kein Tropfen Regen gefallen ist.

Weg-von-Motive sind selten gute Ratgeber.

Statt vor etwas wegzulaufen, ist es oft viel hilfreicher, dich zu fragen:

👉 Was will ich durch eine Auswanderung eigentlich dazu gewinnen?

👉 Welche Hin-zu-Motive ziehen mich an?
Für mich waren das zum Beispiel:

• Abenteuer
• die Welt sehen
• ein anderes Klima und mehr Outdoor-Leben
• persönliche Entwicklung

Was sind deine echten Hin-zu-Gründe?

27/01/2026

Die 3 größten Ängste beim ortsunabhängigen Arbeiten – und was du dagegen tun kannst

Wenn ich mit Menschen über ortsunabhängiges Arbeiten spreche, höre ich immer wieder die gleichen Bedenken. Und ganz ehrlich? Die meisten davon sind vollkommen berechtigt. Aber: Für jede Angst gibt es eine Lösung.

1️⃣ "Was, wenn ich keine Kunden finde?"

Absolut berechtigte Sorge. Du willst nicht erst im Ausland feststellen, dass deine Business-Idee nicht funktioniert.

Mein Tipp: Starte dein Business als Side Hustle, während du noch im Heimatland lebst. Teste den Markt, baue erste Kundenbeziehungen auf – und wandere erst aus, wenn du weißt, dass es funktioniert.

2️⃣ "Was, wenn das Business irgendwann nicht mehr läuft?"

Diese Angst ist extrem berechtigt – vor allem angesichts von KI, Automatisierung und den gravierenden Veränderungen unserer Arbeitswelt. Was passiert, wenn keine Aufträge rein kommen und kein Sozialstaat als Sicherheitsnetz für mich uständig ist?

Was hilft: Vertraue nicht auf eine einzige Einkommensquelle, sondern diversifiziere dein Einkommen. Wie ich das mache, erkläre ich in einem der nächsten Videos dieser Woche.

3️⃣ "Was, wenn ich keine Unternehmerpersönlichkeit bin?"

Auch hier hilft der Workaround von Punkt 1: Du kannst es nebenbei testen, ohne gleich alles auf eine Karte zu setzen. Zusätzlich arbeite ich mit meinen Klientinnen – falls gewünscht – mit einer wissenschaftlich fundierten Persönlichkeitsanalyse, um blinde Flecken auszuschließen.

Manchmal liegt zwischen Arbeitnehmerpersönlichkeit und Unternehmerpersönlichkeit nur ein winziger Mindset Shift.

Welche dieser Ängste kennst du? Oder hast du noch eine ganz andere Sorge? Schreib's mir in die Kommentare 👇

lifebeyondborders

25/01/2026

Sunday is Funday

24/01/2026

Ortsunabhängig arbeiten – schön und gut. Aber wie?
Bevor ich dir meine Story erzähle und ein paar andere Jobmodelle vorstelle, lass uns kurz eine Grundsatzfrage klären, die bei vielen meiner Klientinnen für Kopfchaos sorgt: Welche Arten von Remote Work gibt es eigentlich
Grundsätzlich müssen wir hier drei Modelle unterscheiden:

1.
Remote Job
Viele Unternehmen in Deutschland oder anderen Ländern weltweit bieten ihren Angestellten heute die Möglichkeit, ihre Tätigkeit remote auszuüben. Dabei solltest du genau prüfen, ob „remote" wirklich ortsunabhängig bedeutet oder nur „Home Office" – denn ein Arbeitsort im Ausland kann für das Unternehmen mit Komplikationen verbunden sein. Wenn dem nicht so ist, profitierst du von freier Ortswahl und einem sicheren Gehalt (sofern heute überhaupt noch etwas sicher ist). Das ist für viele, die ihr Leben lang angestellt gearbeitet haben, oft die naheliegendste Wahl.
Aber es gibt noch zwei weitere Möglichkeiten – und diese werden oftmals verwechselt oder vermischt, obwohl sie sich gravierend unterscheiden:

1.
Freelancing
Als Freelancerin bist du selbstständig und erbringst Dienstleistungen für Unternehmen – meist auf Stunden- oder Projektbasis. Welche Dienstleistungen das sein können, ist enorm vielfältig. Oftmals gleichen sie jedoch Tätigkeiten, die auch eine Angestellte ausüben könnte: Marketing, (Grafik-)Design, Copywriting, Übersetzen und vieles mehr. Du bist dabei üblicherweise an die Weisungen des Auftraggebers gebunden und hast wenig eigenen Gestaltungsspielraum – dafür aber auch vergleichsweise wenig Eigenverantwortung und nur geringen Marketingaufwand.
2.
Unternehmerin
Als Unternehmerin bist du ebenfalls selbstständig, vermarktest jedoch deine eigenen Produkte oder Dienstleistungen an Endkunden. Sowohl Eigenverantwortung als auch Marketingaufwand sind hier deutlich höher – aber auch die Verdienstmöglichkeiten!
Viele hypen das Unternehmertum. Aber ganz ehrlich? Keines der drei Modelle ist per se besser oder schlechter. Entscheidend ist, dass die Art des Arbeitens zu dir und deinem Persönlichkeitstyp passt.
Eine geborene Unternehmerin ist vermutlich eine miserable Angestellte, weil sie keine „Befehle" entgegennehmen will.

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